Gletscher-Ralley oder Sport ist Mord
Um 8:50 versammelten sich alle Wanderfreunde (!) auf dem grossen Platz vor unserer wunderschönen, abnormal genialen ;-) Unterkunft. Da die meisten Schüler in der vorhergehenden Nacht nicht schlafen konnten, weil die gane Zeit über immer irgendein Lehrer das Zimmer betrat und alle wieder „aufweckte", waren die meisten noch ein bisschen brummlig. Danach marschierten wir Richtung RhB S-Chanf. Wir fuhren nach Punt Muragl, wo in die Bergbahn umgestiegen wurde. Oben angekommen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Also liefen wir los:

Die Gruppe von Marco Fassler lief zuerst los. Alles bergab, bis wir schliesslich auf eine Schneeplatte stiessen. Da sich die Lehrer so um uns besorgt waren und sich die Schneeplatte nicht überreden liess, zur Seite zu rücken, mussten wir alles wieder den Berg hinauf kraxeln. Als wir schliesslich mit Geächze und Gestöhne wieder oben ankamen, ging dann die Gruppe von Herr v. Ballmoos voraus. Auch sie mussten einmal umdrehen und als sie dann endlich den richtigen Weg gefunden hatten, folgten wir ihnen. Glücklicherweise war es dieses Mal keine Sackgasse. Wir liefen eine Weile bergab und je lauter die Klagen wurden, desto fröhlicher wurden die Gesichter der Lehrer :-). Irgendwann hatten wir dann das Glück, einigen Steinböcken zu begegnen (Bild), welchen ich mich bis auf wenige Schritte nähern konnte um sie zu fotografieren. Jeder sehnte sich allmählich danach, endlich wieder unten zu sein, weil einem das Herunterlaufen ziemlich in die Beine ging. Endlich unten angekommen, machten wir eine Weile Rast (Bild). An dem Bach am Rastplatz fand man sogar Muscheln und Frösche. Auch sahen wir ein nigelnagel neues (junges) Kalb, welches nicht älter als eine Woche war. Aber der grösste Schock sollte noch folgen: „Sie Frau Ritter? Isch äs no wiit?" Antwort: „Wir laufen noch bis La Punt - Chamues - ch. Nur no öppe 1 1/2 Schtund." Natürlich waren wir wieder richtig motiviert (hahaha).

Als wir dann endlich in La Punt - Chamues - ch ankamen, waren wir fix und fast fertig. Und nun sind wir alle Wohlbehalten wieder da.

Thomas


zurück erstellt am 15.06.2008