Bun dì - erste Romanischlektion
Um 8:10 Uhr trafen wir uns abmarschbereit auf dem Hof. Wir marschierten gemütlich bis zum Schulhaus in S-chanf, wo wir uns in zwei Gruppen teilten. Eine Gruppe hatte die erste romanische Schnupperstunde mit Herrn Hänzi, während die andere mit Frau Loser das Vergnügen hatte, einer vierten Klasse einen Besuch abzustatten. Nach einer Schulstunde wechselten die Gruppen. Um 11:20 Uhr stiegen wir in den Zug nach St. Moritz, wo wir am See picknickten. Um 13:00 Uhr hatten wir eine stündige Führung im Talmuseum. (Bild 1) Dieses wurde 1905 gegründet und im Juli 1906 wurde es eröffnet. Dort konnten wir sehen wie die Menschen damals gelebt hatten Kurz danach machten wir uns auf den Weg zu Frau Maier in die Stadtbibliothek, welche ihre Tochter leitet. (Bild 2) Sie ist eine sehr motivierte Frau und ihr Lebensmotto ist „Nie den Mut verlieren und nie aufgeben." Die zwei Hauptthemen des Gesprächs waren: Die romanische Sprache und die Kultur vom Engadin. In der heutigen Zeit ist die romanische Sprache gefährdet! Im ganzen gibt es fünf Dialekte. Die Kinder wachsen seit 1903 zweisprachig auf: deutsch-romanisch. In St. Moritz leben 5800 Menschen. In der Hochsaison werden es bis zu 25000.

Wir bedankten uns herzlich bei Frau Maier und spazierten zum Bahnhof, wo wir eine Stunde lang auf unser Zug nach S-chanf warten mussten. Gegen sechs Uhr kamen wir ins Lager zurück. Es war ein sehr interessanter Tag und wir hatten viel Spass.

Ein Bericht von Mevlana und Nina


zurück erstellt am 15.06.2008