Segelflugspektakel am Engadiner-Himmel
Um 8.20 Uhr war die Bahngruppe am Bahnhof von S-chanf und wartete auf den verspäteten Zug. In Samedan erwartete uns schon Herr Gustav Schmidt, ein pensionierter Lokomotivführer, der uns durch das 25-jährige Depot der Rhätischen Bahn führte. Alte, grosse Lokomotiven waren zu bewundern. Herr Schmidt erzählte uns noch ein paar Geschichten, bevor wir uns Richtung Flugplatz in Bewegung setzten. Vor dem Flugplatz war ein grosses Gebäude in dem der Helikopter Agusta A109Ks der REGA bereit stand. Aber bevor wir den rot-weissen Helikopter besichtigen durften, schauten wir uns einen Film der REGA an.

Jetzt wurde es schon spannender. Herr Urs Klemmer, der Arzt des REGA-Teams, zeigte uns fast alle medizinischen Geräte und Medikamente. Herr Martini Alberto, der Co-Pilot, zeigte uns den Helikopter, die Instrumente und wie verletzte Menschen und sogar Tiere geborgen werden können. Aber plötzlich begann es zu piepsen, und alle wussten, sie müssen ausrücken. Ein guter Abschluss! Der Pilot kam dazu und sie rollten die Agusta A109Ks aus dem Gebäude und starteten die Motoren. Nach kurzer Zeit war sie in der Luft.(Bild) Die REGA war noch lange unser Hauptthema, denn es war spannend und alle stellten ihnen viele Fragen, die sie auch gut und einfach beantworten konnten. Natürlich hat den Knaben der Helikopter am besten gefallen.

Wir assen unser Mittagessen und mit vollen Bäuchen strebten wir dem Höhepunkt des ganzen Tages entgegen. Eine lange Warteschlange mit kleinen und grossen Segelfliegern baute sich auf. Nach sehr langer Wartezeit war es endlich soweit. Aber jetzt ging es darum, wer zuerst fliegen soll. Nun waren die Knaben plötzlich nicht mehr so mutig wie sie am Anfang behaupteten. Und dann begann auch noch jemand zu erzählen, es könne einem schlecht werden. Doch dann meldete sich der mutige Sebastian Nef. Er wurde mit einem erfahrenen Piloten in die Luft gezogen.(Bild) Für die Glücklichen dauerte der Flug bis zu 45 Min. und für einige wenige nur ca. 5 Min. Trotzdem hatten alle einen Riesen-Spass! Für jemand war es sogar der erste Flug überhaupt und für viele der erste Flug mit einem Segelflugzeug. Alle kamen gut gelaunt , heil und mit zittrigen Knien am Boden an. Die Aussicht war fantastisch (Bild) und die Landschaft wunderschön. Der Wind und das Wetter waren perfekt.

Danach beeilten wir uns, um den Zug nach S-chanf rechtzeitig zu erwischen. Trotz dem „ruhigen" Tag, waren alle erschöpft.

Miriam Weber


zurück erstellt am 15.06.2008