7-stündige Gletscher-TORTUR
Schon am Morgen um 7.45 Uhr, musste sich die Gruppe Gletscher auf dem Hauptgelände vor dem Speisesaal besammeln. Jeder konnte sich einen Wanderstab schnappen, denn er ist sehr praktisch. Als dann 5 Minuten später alle da waren, konnten wir zum Bahnhof in S-chanf aufbrechen. Wir waren nicht die einzige Gruppe dort, denn auch Tourismus, „Transport" und Romanisch besammelten sich dort. Dann kam auch schon ein Zug, alle dachten sich schon es sei der Richtige, aber er fuhr in die falsche Richtung. Unser Zug sollte eigentlich schon um 8.20 Uhr kommen, doch er hatte 20 Minuten Verspätung!

Dann konnten wir aber endlich einsteigen. Der Zug hielt zuerst in Zuoz, dann in Madulain, später in Samedan, dort mussten wir auch umsteigen, weil er eine Panne hatte. Der nächste Zug fuhr auf dem gleichen Gleis wie der andere, er war auch ja nur ein Anhängsel. Der fuhr weiter nach Pontresina, dort mussten wir definitiv aussteigen. Vom Bahnhof aus, mussten wir Richtung Süden wandern. Bald kam die Gruppe an einen Waldrand. Hr. von Ballmoos beschloss in den Wald zu gehen.

Dummerweise gab es dort zwei Wege und wir nahmen ausgerechnet den falschen Weg. Zum Glück bemerkte Hr. von Ballmoos den Fehler und wir konnten wieder zurück gehen. Wir brauchten nur 2 Minuten dafür.

Nun nahmen wir den anderen Weg. Er führte durch den Wald, der aber schien vielen ewig lang; als man dann endlich das Ende sah. Doch das war eine Täuschung, da es nur eine Lichtung war. Dort durften wir endlich eine kurze Pause machen. Als die letzten auch ankamen, gings auch schon wieder weiter. Der Weg führte weiter durch den Wald, zum Teil auch durch den Schnee. Nach etwa 1 1/2 Stunden kamen wir endlich aus dem Wald. Und endlich durften wir auch eine Pause von 20 Minuten machen!

Hr. von Ballmoos teilte dann die ganze Gruppe in zwei Teile. Wir gingen mit der ersten Gruppe mit.

Doch bald bemerkte man das es immer steiler wurde. Es wurde kühler, steiniger und anstrengender. Bald kamen wir zu einem grossen Stein, auf dem eine Metallplatte aufgenagelt war. Auf der Stand : Zum Gedenken an unseren verunglückten Bergkumpanen ........der am .......... auf diesem Berg verunglückte.

Von der zweiten Gruppe war weit und breit keine Spur, also gingen wir weiter. Wenig später sahen wir ein mindestens 1 1/4 km grosses Schneefeld, welches leicht bergauf ging. Weit oben erkannten wir eine Hütte, die aussah wie ein Restaurant. Aber wir mussten noch auf die andere Gruppe warten. Doch das war auch gut, da wir uns kurz ausruhen konnten. Auf die letzten warteten wir jedoch nicht. Wir und alle die noch gekommen sind gingen das Schneefeld hinauf. (Bild) Nach ca. 1 Stunde hartem Wandern erreichten wir endlich das Restaurant, welches sich nur als kleines Hotel entpuppte. Da alle erschöpft waren assen wir dort oben zu Mittag. Als dann aber wirklich alle oben waren, schlug es schon halb 2 Uhr. Viele kauften auch etwas zu trinken, dies war aber eine kostspielige Angelegenheit: z.B. kostete ein 1.50 Liter Eis Tee, 11 Sfr!! Aber der Preis war schon gerecht, da man die Getränke mit dem Helikopter nach oben transportieren musste. Um 2.15 Uhr mussten wir wieder nach unten marschieren. Wer einen Plastiksack mitgenommen hatte, konnte das Schneefeld runterrutschen. Das war das beste an dieser Wanderung. Der Abstieg war relativ leicht, man hatte auch nur halb solange wie beim Aufstieg, da man viel abkürzen konnte. Als es dann auch die letzten zurück zum Bahnhof geschafft hatten, mussten wir noch 50 Minuten auf den nächsten Zug warten, da der letzte 10 Minuten früher abgefahren war. Die meisten blieben in der Nähe des Bahnhofs, nur die Lehrer gingen ins Dorf um noch etwas zu trinken. Als der Zug ankam, stiegen wir mit letzter Kraft ein und sanken in die Sitzplätze. In S-chanf mussten wir (leider) noch ins Lager marschieren. Dummerweise war unser Abendessen nicht mehr warm.

Päde & Manu mit den zerschudenen Füsse


zurück erstellt am 15.06.2008