Biwak in der Kälte
Erster Tag

Um 9:00 Uhr trafen wir uns auf dem Hof, um gemeinsam zu packen. Ungefähr eine Stunde später gingen wir Richtung Bahnhof. In Diavolezza stiegen wir aus und begannen mit dem Wandern. Nach einer Stunde Marschzeit mit Gepäck auf dem Rücken, machten wir den ersten Halt um zu lunchen. Nach zwei Stunden Marschzeit durch Schneefelder und Gebirge verabschiedeten wir uns von den Jungs, die das Essen holen mussten. Nach weiterem Marschieren stellte sich das erste Hindernis in den Weg, nämlich eine Felsklippe. Wir mussten dieses Problem jedoch bewältigen, denn wir konnten nicht mehr umkehren, weil sich ein Schneebrett hätte lösen können. Also machten wir es so, dass wir die Rucksäcke mit einem Seil hinunter liessen und hinabstiegen. Dies kostete uns ziemlich viel Zeit und Energie. Als es dann endlich weiter ging, waren fast alle erschöpft und nicht mehr so motiviert, aber glücklich, dass alles heil überstanden war. Nun schien alles geregelt zu sein, doch dem war nicht so. Wir mussten damit rechnen, dass wir das Essen nicht geliefert bekamen, denn die Bahn fuhr nicht mehr wegen eines technischen Fehlers. An dem Ort, an dem wir biwakierten, hofften wir immer noch auf die Jungs mit dem Essen, während wir die Zelte aufstellten. Dann kam endlich eine gute Nachricht: Die Jungs standen mit dem Essen vor uns. Wir assen und setzten uns danach gemütlich ans Lagerfeuer. Im Schlafsack hofften wir auf eine warme Nacht, doch die Kälte kroch uns durch Mark und Bein.

Zweiter Tag

Nach einer ungemütlichen Nacht wurden wir um 7:00 Uhr geweckt, indem die Jungs die Heringe herauszogen und dadurch das Zelt zusammenfiel. Vor dem Morgenessen mussten wir unser Gepäck und die Zelte zusammenräumen. Danach ging es auch schon wieder weiter. Wir fuhren mit dem Zug bis nach Diavolezza dort konnten wir das nutzlos gewordene Gepäck abgeben. Dann nahmen wir die Gondel, die uns nach Piz Nair brachte. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf und nahmen je einen Bergführer mit. Das Gletscherlaufen bereitete eigentlich allen Spass, vor allem das Herunterrutschen auf verschiedene Arten. Nach 3 1/2 Stunden kamen wir am Bahnhof an. Dieser (Bahnhof) fuhr uns wieder nach S-chanf zurück. Als erstes nahmen wir eine warme Dusche, als wir in der Unterkunft ankamen.

Bericht: Martina und Nina


zurück erstellt am 15.06.2008