Flüela - Albula in 2 Tagen
ERSTER TAG

Am Donnerstag um 9.40 Uhr versammelten sich rund 15 Schüler und Schülerinnen zum Aufbruch der zweitägigen Velotour (inkl. Übernachtung) nach Davos vor unserem Lager. Nach dem ersten großen Halt bereiteten wir uns auf den Übergang über den FLÜELA-PASS vor. Der Aufstieg war anfangs noch einigermassen flach, wurde aber mit der Zeit immer schwieriger. Wir waren gezwungen mehrere Stopps zu machen, da uns mit der Zeit mehr und mehr die Puste ausging. Etwa in der Mitte des schwierigen „Aufstiegs" (ca. nach 7 Kilometern) wartete Frau Bosshard mit dem Auto und unserem Lunch auf uns, den wir dann dort assen. Der Rest des Aufstieges war nun fast nicht mehr (zu mindest für die Meisten) auszuhalten. Doch schlussendlich haben es alle geschafft, die einen zwar etwas schneller als die anderen, aber das spielt schliesslich ja auch keine Rolle mehr. Wir tranken dann auf der Passhöhe im Restaurant eine Cola. Um etwa 15.30 Uhr fuhren wir den Pass auf der Gegenseite Richtung Davos hinunter. Als wir unten angekommen waren, suchten wir unser Hotel. Das Hotel HELVETIA ist eher eine Kneipe als ein Hotel, war aber super gemütlich und die Gastgeber waren sehr nett. Am Abend dann, als Christoph und ich noch etwas einkaufen gehen wollten, fuhr die gesamte 1. Mannschaft des Grashoppers Club Zürich mit den Velos an uns vorbei. Das war die Überraschung des Tages.

ZWEITER TAG

Wir brachen am nächsten Morgen um 8.30 Uhr zum Rückweg auf. Diesmal mussten wir über den ALBULA-PASS fahren, der nicht wie der FLÜELA-PASS 11 Kilometer sondern 21,5 Kilometer lang war. Aber der Aufstieg war meiner Meinung nach weniger anstrengend, da dieser Pass viel weniger steil war. Wir fuhren in 4er Gruppen und kamen so wieder mit ziemlich grossem Abstand oben an. Nachdem wir etwas getrunken haben, fuhren wir wieder in Gruppen den Pass hinunter. Wir trafen uns dann in La Punt und fuhren von da aus nach Zuoz, wo wir dann unsere Velos auf den Zug und auf die Heimreise schicken konnten.

Diese zwei Tage waren zwar sehr anstrengend, aber wir hatten alle riesigen Spass und würden diese Tour jederzeit mit Vergnügen wiederholen.

Marc Wehrli


zurück erstellt am 15.06.2008