Das Stück

Der Autor Ramon Pierson schreibt zur Entstehung seines Stücks „Im Park - eine Komödie":

„Im Park begann als Improvisationsübung zur Situation: Was passiert, wenn sich Menschen mit unterschiedlichen „Sprachen" und Sprachschwierigkeiten treffen? Wir improvisierten mit Slang und Jargon, reduzierter und erfundener Sprache, und mit Sprache, die nur aus Sprüchen und Sprichwörtern bestand. Eine sprach nur mit leblosen Gegenständen, einer redete mit seinem Hund und stellte ihm Fragen - und wir hörten, wie der Hund antwortete. Die Aussage von Wort und Ton und von Wort und Körpersprache kann stark auseinanderklaffen. Oder der ganze Körper kann ein exquisites, ausdrucksstarkes Instrument der Sprache werden, wie bei der Zeichensprache der Gehörlosen. Sprache kann streicheln, oder sie kann eine Waffe sein."

Und beides ist „Im Park" der Fall. Hier treffen Menschen verschiedenen Alters und Milieus aufeinander, zufällig oder aus ganz bestimmten Gründen - seien es zwei Kumpels, der einsame alte Mann oder das Liebespaar, der Parkarbeiter, der Kiffer oder das stotternde Mädchen, das vor seiner Mutter davongelaufen ist, eine Frau, die mit ihrer Fuchsstola redet, bis ... oder Dr. Dr. Dr. Klimmper, der seine frühere Klassenkameradin trifft und ... , aber auch ein Mime, der... und eine Maschine, die....

Es gibt witzige Begegnungen zu sehen, die einen zum Schmunzeln oder gar zum Lachen bringen, aber auch Szenen, die traurig stimmen und zum Nachdenken anregen. Sie als ZuschauerIn werden Menschen antreffen, die Sie kennen, vielleicht gar in der einen oder andern Szene sich selbst.

„Im Park" ist ein Stück, das unter die Haut geht, ein Stück über das Leben und die Kommunikation, die geglückte und die missglückte. Der Autor hat es treffend so formuliert:

Sprache kann streicheln, oder sie kann eine Waffe sein.