Schneesportlager Davos 2010

Hier die Schülerberichte aus dem Schneesportlager, welche in der Elgger-Zeitung erschienen sind.
Gelungener Start ins Schneesportlager der Sekundarschule Elgg
Unsere Lagerunterkunft - Vonsprecherhaus
Das lange Warten hatte ein Ende. Trotz Müdigkeit war die Vorfreude bei allen gross. Mit einem vollbeladenen Car ging es sehr früh nach Davos. In Davos angekommen konnten wir es kaum erwarten endlich die Pisten unsicher zu machen. Die Organisation war gut jedoch hat das Chaos zugeschlagen. „ Hallo? Hallo! Wo chömed d’Köffere ane?“, schrie es von überall her. Als alle Koffer verstaut waren, konnten wir auf die Pisten gehen. Das Wetter war nicht optimal doch wir bissen die Zähne zusammen und flitzten nur so die Pisten hinunter. Nach einem feinen Lunch hatten wir wieder genug Energie die Sessellifte mit Schneebällen zu bombadieren. Die „Reklamationen“ der Skifahrer spornten uns nur noch mehr an weiter zu machen. Als der erste Passagier dann persönlich bei uns vorbeikam um seine Beschwerden los zu werden, dachten wir es wäre an der Zeit aufzuhören.
Nach einem langen und anstrengenden Nachmittag ging es ans Einpuffen. Langsam knurrten unsere Mägen. Wir wurden dann mit einem reichhaltigen Salatbuffet überrascht. Die „ Chuchi-Crew “ dachte sich für uns ein leckeres 4-Gang Menü aus. Es folgte das traditionelle Leiter-Quiz.
Den nächsten Bericht von einem hoffentlich ereignisreichen Schneesportlager lesen Sie in der Ausgabe vom Donnerstag.

Skifahren und Snöben bei Traumwetter in Davos
Pistenplausch bei schönstem Wetter
Am Montag fuhren wir bereits um 0830 Uhr mit dem Bus zur Parsennbahn. Bei Traumwetter genossen wir die tollen Pulverschneepisten in vollen Zügen. Da der Wetterbericht auf Dienstag Schnee ankündigte, wollten wir den Tag bis zum Abend auskosten. Nach der letzten Fahrt motivierten uns unsere Leiterinnen und Leiter noch zur allerletzten Fahrt und ganz am Schluss galt es noch die Talabfahrt zu unserem Lagerhaus zu meistern. Die schwarze Piste durch das Meierhoftal zum Wolfgangpass, im Volksmund „Besenbinder“ genannt, hatte es in sich. Der Steilhang mit meterhohen Buckeln forderte uns aber auch unseren Leitern alles ab. Nach diesem anstrengenden Tag ging es ab unter die Dusche.
Was wäre ein Skilager ohne Riz Casimir: René unser Koch verwöhnte uns schon am ersten Abend mit diesem traditionellen Lagerhit. Auf dem Abendprogramm standen Lotto und die Lagerolympiade. Die Lagerolympiade ist ein Wettkampf, in dem sich zwei Teams über die ganze Woche hinweg in verschiedenen Disziplinen messen. Danach freuten wir uns alle aufs Bett. Die auf 2230 Uhr angesagte Nachtruhe wurde für einmal von allen eingehalten, ein absolutes Novum in einem Skilager der Sekundarschule Elgg.
Ausgeschlafen ging es am Dienstag aufs Jakobshorn. Der Wetterbericht hatte sch glücklicherweise geirrt, blauer Himmel und Sonnenschein begleitete uns auf den steilen Pisten hoch über Davos. Natürlich mussten wir das gute Wetter wieder voll ausnutzen, mit neuen Gruppen fuhren wir den ganzen Tag ohne grosse Zwischenfälle die Pisten hinunter. Völlig k.o. schleppten wir uns in unsere Zimmer. Nach Hamburgern und Kartoffelstock zum Nachtessen hatten wir wieder genug Energie um uns dem Millionenspiel zu widmen. Zum Abschluss des erfolgreichen Tages schauten wir noch einen Film (Men in Black II). Auch an diesem Abend freuten wir uns wieder auf die Nachtruhe!
Morgen Mittwoch starten wir in zehn Fünfergruppen zu unserem traditionellen Orientierungslauf im Parsenngebiet. An sieben Posten werden wir knifflige aber auch lustige Aufgaben lösen. Den Abend verbringen wir im Davoserhallenbad aber auch dort haben sch unsere Leiter einige Wettkämpfe ausgedacht, die für die Lagerolympiade zählen. Nach Lagerquiz, Spielabend und Millionenspiel führt die Gruppe grün mit 3:2. Über den weiteren Verlauf der Lagerolympiade und über den Ausgang des Orientierungslaufes informieren wir sie in unserem nächsten Bericht in der Samstagsnummer der Elgger Zeitung.

Die letzten Tage im Schneesportlager
Badespass im "eau-là-là"
Hallo zusammen hier sind wir wieder. Körperlich zwar ein bisschen erschöpft, jedoch noch sehr gut gelaunt. Leider geht das Lager morgen zu Ende doch das heisst noch gar nichts. Wir werden den letzten Abend und die letzte Nacht in vollen Zügen auskosten.
Aber nun zu den vergangenen zwei Tagen. Das Wetter wurde leider immer schlechter, trotzdem konnten wir unseren traditionellen OL durchführen. Dieser fand am Mittwochmorgen statt. Die zehn Gruppen wurden bunt gemischt. Skifahrer, Snowboarder, Mädchen, Knaben und alle Altersstufen. Alle Gruppen hatten es sehr lustig und kamen gesund zurück. Der lustigste Posten in unseren Augen war, dass wir jemanden auf der Piste ansprechen mussten, ob er uns ein Lied vorsingen würde. Dies wurde mit einem Fotoapparat festgehalten. Die Leute waren sehr freundlich und von “Alli mini Äntli“ über “O Tannenbaum“ bis zu einem Kanon war alles dabei.
Am Nachmittag stand dann Freifahren auf dem Programm. Wir durften die Gruppen selber wählen und auch ohne Leiter fahren. Durch diesen Nachmittag standen einige Schüler das erste mal auf dem Snowboard bzw. auf den Skis. Dies war amüsant, jedoch auch schmerzhaft. Das hatte zur Folge das einige Schüler dreissig Minuten zu spät zum Treffpunkt kamen. Nach diesem anstrengenden Tag kam es uns gerade recht, dass wir am Abend ins Hallenbad konnten. Das Sprudelbad war voll besetzt und alle waren nachher einigermassen entspannt.
Am Donnerstag war das Wetter leider sehr schlecht. Dichter Nebel, leichtes Schneetreiben und Temperaturen um minus 20 Grad. Es brauchte viel Überwindung überhaupt auf die Pisten zu gehen. Wegen der grossen Kälte dehnten wir die Mittagspause aus. Die Leiter diskutierten fleissig, wie das Nachmittagsprogramm aussehen könnte. Sie entschieden dann, dass es verschiedene Programme gibt. Wir konnten weiter Skifahren, in Davos “shoppen“ gehen oder nochmals einen Abstecher ins Hallenbad machen. Unser letztes Nachtessen begann wieder mit dem grossen Salatbuffet, gefolgt von einer Kürbissuppe. Der Hauptgang bestand aus einem panierten Meerbarschfilet und einem Gemüsegratin. Das Essen in dieser Lagerwoche war superfein. Herzlichen Dank an unseren Küchenchef René Stocker und sein Team.
Das Abendprogramm musste die Entscheidung für unsere Lagerolympiade bringen: Die Mannschaft grün gewann sowohl den Verkleidungswettbewerb wie auch den Singstar. Eigentlicher Höhepunkt waren aber die Rap Darbietungen. Mit träfen Sprüchen kamen de Leiterinnen und Leiter an die Kasse.
Morgen schliessen wir das Schneesportlager 2010 mit dem Ski- und Snowboardrennen ab. Die Resultate und hoffentlich auch einige Bilder erscheinen in der Elgger Zeitung vom Dienstag. Mit diesem Ausblick auf morgen beschliessen wir unsere Berichterstattung aus Davos. Das Schneesportlager 2010 geht zu Ende. Wir freuen uns zwar auf zu Hause, könnten aber auch noch eine zweite Woche anhängen. Wir sind uns aber nicht ganz sicher, ob die Leiterinnen und Leiter dies durchstehen würden. Wir danken den Snowboardleiterinnen Gabi Täschler, Dunja Gnägi und Belinda Greuter sowie den Skileitern Vinzenz Klingele, Andreas Engelhard, Res und Dani von Ballmoos, für ihr Engagement und die vielen Nerven ganz herzlich. Es hat uns allen sehr viel Spass bereitet, an diesem Schneesportlager teilzunehmen. Herzlichen Dank!


Vanessa, Livia, Daniela, Kai und Laura